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15.11.2018

Nicht dienstlich als Übungsleiter sondern diesmal als Teilnehmer waren Manuela und ich am Samstag beim Yin Yoga in den Räumen des Sportvereins Drehscheibe Brandenburg e.V.im Pritzwalker Burgwall.

 

Verantwortung übergeben, abzugeben, angeleitet zu werden und völlig loslassen waren für uns „eine“ der tollen Erfahrungen an diesem Vormittag. Eine weitere für uns ganz wichtige Erfahrung war, eine ganz andere Sichtweise (die des Teilnehmers in den eignen Räumen) zu erlangen,

 

Auf Einladung von Manuela war die Yin- und Hormon-Yogalehrerin Chris Großkopf aus Potsdam zu Gast und wurde von allen Teilnehmern herzlich begrüßt. Einführend gab Chris eine kurze Erläuterung zum Yin Yoga, welche ich mit meinen Worten kurz darlegen möchte.

 

Yin und Yang sind zwei sich ergänzende Elemente, die sich auf viele Dinge beziehen können. Zum Beispiel kalt und heiß, weiblich und männlich, langsam und schnell, still und bewegend und so weiter.

 

Bezieht man diese Elemente auf die Yogapraxis bzw. auf den Körper, dann stellt man fest, dass die meisten Yogastile dem Element Yang entsprechen. Man bewegt sich dynamisch und arbeitet mit der Muskulatur, was wiederum Wärme erzeugt.

 

Im Yin wird mit den Gelenken und den tiefen Schichten des Bindegewebes im Körper gearbeitet.

Die Bewegungen beanspruchen nicht die Muskulatur, wie wir es im Yang Yoga kennen.

Im Gegensatz zu anderen Stilen werden im Yin Yoga die Haltungen viel länger und vor allem größtenteils ohne Muskelanspannung gehalten.

 

Die „Übungshaltungen“ sind größtenteils am Boden. Yogablöcke, Kissen und Decken sind Hilfsmittel, um die Haltungen mindestens 3-5 min halten zu können und dadurch die Muskelaktivität

bewusst herunterzufahren.

Durch das lange halten, werden die tiefen Schichten im Körper erreicht. Das bedeutet, dass Bindegewebe, Faszien, Sehnen und Bänder aktiv werden und hier Verspannungen und Blockaden lösen können. Dadurch wird der Körper geschmeidiger und flexibler.

Der Lymphfluss wird angeregt und die Energie kann frei fließen. Yin Yoga schützt vor Verletzungen und hilft uns, komplett herunterzufahren.

Das Tolle ist, es kann von jedem ausgeführt werden! Die Gelenkigkeit oder das Alter spielen hier wirklich überhaupt keine Rolle.

 

Sinn darin liegt, komplett loszulassen. Das gilt sowohl für das Innere (die Gedanken, den Geist) als auch für den Körper!

Es war schon eine Umstellung, vor allem wenn man wie viele Teilnehmer schon länger Yoga bei Manuela praktizieren. Während man normalerweise den Rücken schön gerade hält und sehr genau auf die Ausrichtung achtet, lässt man hier „einfach“ los!

 

Genau darin lag die Schwierigkeit an diesem Vormittag. Es ist alles andere als einfach, so lange in einer Stellung und noch dazu entspannt zu bleiben und bewusst ein- und auszuatmen.

 

 

Ich fühlte mich nach dem Vormittag fantastisch. Ich spürte, dass sich etwas in meinem Körper verändert. Yin Yoga ist absolut empfehlenswert, insbesondere in der heutigen Zeit. Es ist eine perfekte Ergänzung zu den Yang-Yogastilen oder eben anderen Sportarten.
Kein Yang ohne Yin. Kein Yin ohne Yang. Die goldene Mitte ist wie in vielen Dingen zu empfehlen.

 

Vielen Dank an Manuela und an Chris mit der Option auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

Bettina Riep

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Seitenwechsel